Klarheit im Renten-Chaos
Neben der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es noch etliche Privatversicherungen, durch die mittlerweile kaum jemand noch durchsteigt. Sofortrente, Beitragsrückvergütung und nachschüssige Rentenzahlung sind alles gängige Begriffe, aber die Bedeutung ist meist trotzdem nicht gleich allen klar. Ein knapper Überblick soll nun Klarheit schaffen.

Versicherungsbeginn und Auszahlungszeitpunkt
Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Renten nach dem Beginn der Auszahlung zu unterscheiden sind. Eine Sofortrente ist beispielweise aus zu zahlen, wenn ein Einmalbeitrag gezahlt ist. Ein angesparter Betrag ist einzuzahlen und sofort geben die Versicherungen diesen in Stückelungen heraus. Des Weiteren gibt es eine aufgeschobene Rentenversicherung. Diese zahlt die Versicherung nach einer vereinbarten Zeit aus, der sogenannten Aufschubzeit. In dieser Zeit ist vom Versicherten ein Einmalbeitrag oder ein laufender Beitrag zu zahlen. Eine weitere Möglichkeit, Renten zu unterscheiden ist der Auszahlungszeitpunkt. Es ist zwischen einer vorschüssigen Rentenzahlung und einer nachschüssigen Rentenzahlung zu wählen. Die beiden Varianten unterscheiden sich darin, dass bei der erstgenannten zum Beginn der Rentenzahlungsperiode eine Auszahlung erfolgt, bei der Zweiten zum Ende der Periode.
Optionale Sonderregelungen
In vielen Rentenversicherungen können optionale Extras beinhaltet sein, wie zum Beispiel das Kapitalwahlrecht. Bei einer aufgeschobenen Rentenversicherung kann der Versicherte anstelle der vereinbarten Leibesrente eine einmalige Auszahlung bekommen. Diese ist genauso hoch wie alle Rentenschübe zusammen. Eine abgekürzte Leibrente hingegen endet nach Vereinbarung und läuft nicht lebenslänglich. Aber natürlich endet sie auch mit dem Eintreffen des Todes. Eine Beitragsrückgewehr ist vor allem für die Verwandten des Versicherten notwendig. Denn die Beitragsrückgewehr besagt, dass im Falle des Todes in der Aufschubzeit der gesamte Betrag von der Versicherung zurück zu zahlen ist und bei Todesfall während des Rentenbezugs der restliche Betrag. Allerdings sind die Auszahlungen gering, da von dem eingezahlten Betrag ein Risikoschutz bei der Versicherung bleibt. Mehr Artikel hier über und weitergehende Informationen finden Sie auch im Internet.
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Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt, wie die Unfallversicherung und die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, zu den Invaliditätsversicherungen. Sie ist eine alleinstehende Versicherung. Allerdings besteht die Möglichkeit, diese Art der Versicherung zur Lebensversicherung oder Rentenversicherung dazu abzuschließen. Für wen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eigentlich geeignet?

Wofür und wann?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine privatwirtschaftliche Versicherung, dass heißt, sie ist gesetzlich eingeschränkt und ähnelt somit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Die Versicherung ist vor allem für die Menschen gedacht, auf die mit dem Ausfall einer bestimmten Tätigkeit hohe Kosten zukommen. Da diese Tätigkeit mitversichert ist, ist es möglich, nicht nur Berufe zu versichern, in denen auch ein Gehalt gezahlt ist. Denn auch mit dem Ausfall der Hausfrau und Mutter kommen enorme Kosten auf die Familie zu, so dass diese Versicherung auch für diesen Ausfall geeignet ist. Die Versicherung der Berufsunfähigkeit ist dafür da, den sozialen Abstieg einer Person oder der kompletten Familie zu verhindern.
Dieses geschieht durch Teil- oder Komplett-Abdeckung. Da allerdings die individuelle berufliche Leistungsfähigkeit des letzten Berufes versichert ist, kann es sein, dass bei einer Berufsunfähigkeit für den ausgeübten Beruf kein Geld von der Versicherung auszuschütten ist. Besonders dann, wenn der Versicherungsnehmer eine Stelle mit höchsten 20 Prozent weniger Gehalt antreten kann. Dieser sogenannte Verweisungsberuf setzt sich aus den Kriterien Erfahrung, Ausbildung und Lebensstandard zusammen. Ein Chirurg kann beispielsweise bei Verlust eines Fingers noch als Arzt arbeiten. Er verdient in dieser Position weniger, aber bei einer gewissen Anstellung befindet er sich noch im Rahmen der 20 Prozent Klausel. Darüber hinaus entspricht der jetzt ausgeübte Beruf seiner Ausbildung und Erfahrung.
Auf die Gefahr kommt es an
Die Versicherungsprämie der Berufsunfähigkeitsversicherung ist individuell vom Beruf abhängig. Unter Versicherungen gibt es generell Klassifizierungen in vier Berufsgruppen. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung geht es allerdings darum, wie wahrscheinlich es ist, dass es in dem ausgeübten Beruf zu einer Unfähigkeit kommt. Ein Dachdecker übt einen gefährlicheren Beruf aus als ein Anwalt.
Während der Dachdecker Tag für Tag auf Dächern herumturnt und mit gefährlichen Gegenständen hantiert, sitzt der Anwalt über Akten und hält sich in seinem Büro oder Gerichtsgebäuden auf. Deshalb muss ein Bauarbeiter höhere Versicherungsbeiträge zahlen als der Anwalt, da die Wahrscheinlichkeit höher ist, die Versicherung in Anspruch zu nehmen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist somit von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Mehr hierzu auf Fragen-Welt.com erfahren Sie, wenn Sie auf diese Seite klicken!
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Auch privat fürs Alter vorsorgen
In Zeiten knapper Kassen und einer immer höheren Staatsverschuldung ist es für jeden Einzelnen wichtig, sich auch privat für seine Altersvorsorge zu engagieren und dafür einen Vorsorgeplaner zu kontaktieren. Beispielsweise mit einer Direktversicherung – das ist eine Form der betrieblichen Altersversorgung, bei der ein Teil des Gehaltes in die private Vorsorge geht. Für viele ist diese Art des Sparens fürs Alter eine sichere und attraktive Form der Vorsorge.

In einigen Jahrzehnten ist es wohl so, dass die gesetzliche Rente allein nicht ausreicht, um den Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Ist es doch bereits heute so, dass die gesetzliche Rente weit unter dem letzten Einkommen liegt.
Mit Direktversicherung vorsorgen
Eine Direktversicherung ist eine Art Lebensversicherung, die der Arbeitgeber im Auftrag und zugunsten des Arbeitnehmers abschließt. Der Arbeitgeber selbst profitiert nicht von der Gehaltsumwandlung des Arbeitnehmers. Allerdings steht der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer im Vertrag und dieser überweist auch den festgelegten Betrag an die Versicherungsgesellschaft. Im Vertrag ist dann der Arbeitnehmer als zu versichernde Person genannt. Es ist üblich, dass der Arbeitgeber die Beträge komplett einzahlt; allerdings lassen sich diese auch gemeinsam mit dem Arbeitnehmer finanzieren. Eine Direktversicherung ist eine Form der Gehaltsumwandlung, die erst später, wenn es an die Auszahlung geht, mit steuerlichen Abzügen belegt ist.
Steuern sind erst später fällig
Die private Altersvorsorge ist nicht erst seit der Rürup Rente in aller Munde. Viele Versicherer werben damit, dass diese Art der Altersvorsorge eine der attraktivsten sei. Oft lassen sie bei ihren Beratungen allerdings den Aspekt der nachgelagerten Besteuerung völlig außer Acht. Aber auch hierüber will der Versicherungsnehmer adäquat informiert sein, obwohl ja heute noch niemand weiß, welche Steuersätze die Regierung auf diese sonstigen Einkünfte später erhebt. Es bleibt deshalb immer ein gewisses Restrisiko für den Versicherungsnehmer. Allerdings sprechen die Versicherungsvertreter und die Versicherungen selbst immer davon, dass es ein Vorteil sei, da sich bei der Verlagerung der Steuerlast ins Alter ein geringerer Steuersatz ergibt als zur Arbeitszeit des Arbeitnehmers. Wie gesagt, wer weiß heute schon, was genau in einigen Jahrzehnten im Bereich der Rentenversicherung auf die Bürger zukommt?
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In der heutigen Zeit spielt die private Altersvorsorge eine immer wichtigere Rolle. Zu dieser Vorsorge gehört zum Beispiel die Riesterrente. Die gesetzlichen Renten werden immer niedriger und es ist schon jetzt kaum möglich, mit diesen finanziellen Mitteln einen angenehmen und sorglosen Lebensabend zu verbringen. Umso wichtiger ist es, selbst vorzusorgen. Die Riesterrente ist den meisten Bürgern ein Begriff, doch nur die wenigsten wissen, worum es sich dabei wirklich handelt und ob sich eine Riesterrente wirklich lohnt.

Die Eigenschaften dieser Altersvorsorge
Zu Beginn des Auszahlungszeitraumes muss der Anbieter mindestens die gesamte Summe der eingezahlten Beiträge garantieren. Zudem wird eine lebenslange gezahlt, diese wird zu jeder Zeit in gleichbleibender oder sogar steigender Höhe ausgezahlt. Sollte der Versicherte vor Ende der mit dem Anbieter vereinbarten Garantiezeit versterben, kann die Rente für die restliche Zeit vom Ehepartner bezogen werden. Wer mit einer Immobilie eine zusätzliche Altersvorsorge schaffen möchte, kann bei der Herstellung oder Anschaffung von selbstgenutztem Wohneigentum bis zu 75 Prozent beziehungsweise 100 Prozent des Kapitals entnehmen. Ein zusätzlicher Schutz ist, dass das Guthaben im Sparkonto während der gesamten Ansparhase Pfändungsfrei ist. Zudem bleibt bei der Anrechnung von Vermögen das Kapital, welches sich in einem Riester Vertrag befindet unberücksichtigt. Die spätere Auszahlung der Rente wird nur als sogenannte Leibrente gewährt, eine Teilauszahlung zu Rentenbeginn ist zulagenunschädlich möglich und kann bis zu 30 Prozent betragen.
Nachteile der Riesterrente
Die vorherige Teilzahlung sowie die laufenden Rentenzahlungen sind für den Rentenbezieher voll steuerpflichtig. Zudem müssen die Zulagen sowie die Steuervergünstigungen, welche während Ansparphase von Vorteil waren, zurückgezahlt werden. Ob sich die Riesterrente tatsächlich lohnt und man mit ihr eine sinnvolle Altersvorsorge erhält ist eine Frage für sich, denn so hat beispielsweise ein Professor für Wirtschaftstheorie Musterrechnungen erstellt, bei denen herauskam, dass ein 30-jähriger Mann mit einem Jahresbruttoeinkommen von etwas mehr als 50.000 Euro, mindestens das 90. Lebensjahr erreichen muss um zumindest seine eingezahlten Beiträge inklusive der Zinsen als Rente zu erhalten.
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Es gibt immer einen guten Grund um Geld für ein größeres Vermögen anzusparen. Teilweise als Absicherung für die Zukunft, um das Rentenniveau aus eigener Tasche bis dahin aufzubessern und Versorgungslücken auszugleichen oder um sich eine große Anschaffung wie zum Beispiel ein Haus oder eine Eigentumswohnung in ein paar Jahren leisten zu können. Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Geld gewinnbringend langfristig wie auch kurzfristig anzulegen oder anzusparen.

Verschiedene Fondsarten werden alternativ eingesetzt, um eine relativ gute Rendite am Schluss zu erzielen. Bei der Fondinvestition beteiligt sich der Staat mit attraktiven Zuschüssen, die dem Anleger später zugutekommen. Bei der Investition in Fonds werden vom Anleger diverse Wertpapiere quasi käuflich erworben. In der Regel kann der Investor unterschiedlich hohe Anteile erwerben und diese splitten in unterschiedliche Arten von Fonds, sodass das Risiko der Fonds auf mehre aufgeteilt wird. Trotz Risikoreduzierung kann der Anleger vorteilhaft den Kapitalmarkt für sich nutzen.
Der Geldanleger entscheidet selbstständig, ob er regelmäßig kleinere Summen in einen Fond investierten möchte – gewissermaßen wie bei einem Sparbuch, nur mit einer viel attraktiveren Rendite. Genauso hat der Anleger die Möglichkeit eine feste Summe X in einen Fond anzulegen, die er vielleicht gerade aus einer Erbschaft erhalten hat oder ihm aus einem Sparvertrag zur Verfügung steht, um in einen Fonds gewinnbringend zu investiert.
Eine durchaus attraktive Möglichkeit besteht auch darin, den Vermögensaufbau mit einer vom Staat geförderten vermögenswirksamen Leistung voranzutreiben bzw. zu unterstützen. Jedem Arbeitnehmer steht in Deutschland von seinem Arbeitgeber ein monatlicher Zuschuss in Höhe von 40 EUR zu, um in einer vermögenswirksamen Leistung zu invertieren.
Ein Vermögensaufbau heutzutage zu betreiben – egal in welcher Form – ist kein Luxus mehr, sondern vielmehr ein Einfaches muss, um beruhigt und abgesichert in die Zukunft zu gehen. Lassen auch sie sich von einem kompetenten Partner eingehend beraten, welche Anlageform für ihren Bedarf oder ihre Bedürfnisse infrage kommen kann – im Internet findet jeder immer zahlreiche Informationen, um Vermögen optimal anzusparen.
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